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Schweden 2010 oder Murphys Gesetz schlägt zu !!!

Im Oktober 2010 brachen wir erneut auf, um ein paar schöne Tage mit 8 begeisterten Anglern in Schweden (Bjulebo) zu verbringen.

Das Haus für 8 Personen und 2 Boote mit neuen Außenbordern wurden gebucht, zwei Boote brachten wir mit. Fast wie jedes Jahr,… oder nicht?

Nach 3stündiger Fahrt kamen wir gegen 18.00 Uhr an der Fähre in Travemünde an.Wie jedes Jahr,… oder nicht?

Auf der Fähre fiel uns sofort auf wie wenig Gäste dort waren und uns wurde schnell klar, dass das Abendprogramm entsprechend lahm werden würde.

Egal, wir machten das Beste draus lagen aber trotzdem sehr früh in der Koje.

Am nächsten morgen hatten wir noch eine 6stündige Fahrt vor uns um dann so schnell wie möglich in die Boote zu springen. Denn jeder wollte noch seinen ersten Schwedenhecht landen. Wie jedes Jahr,… oder nicht?

Am Ziel angekommen stellten wir mit großer Ernüchterung fest, dass die neuen Motoren der Mietboote sehr langsam waren und somit weitere Ausfahrten nicht in Frage kamen.

Also wurden die übrigen 6 Tage mit vier Personen von 2 Booten gefischt. Das war zwar etwas eng aber es ging. Jeder musste sich mit seinem Gepäck eben etwas zurückhalten.

Glücklicherweise legten Arno und Arnold/Arend sich noch kurz vor diesem Urlaub 2 größere Boote zu. Daher war es wohl eher Klagen auf hohem Niveau. Doch was man einmal anders gewohnt ist, will man gern so beibehalten…aber gut.

Es blieb nicht aus, dass sich die vier Matrosen manchmal selbst oder gegenseitig im Weg standen und so, natürlich am Ende der Woche, doch schon die Nerven etwas blank lagen.

Trotz allem fingen wir sehr gut. Hechte bis 92 cm, wunderschön gezeichnet und kerngesund Was will man mehr ???.

Um in diesem Jahr keinen Wettbewerb aufkommen zu lassen wurden die Fische nicht gezählt. Also können wir nur schätzen das es wieder um die 400 Hechte waren, die gefangen wurden. Wie fast in jedem Jahr,… oder nicht?

Dann kam es wie es kommen musste! Gegen Ende des Urlaubes bekam der Außenbordmotor von Arnold und Arend Aussetzer, am letzten Angeltag legte Arnos Motor nach und wollte auch nicht mehr. Schade gerade am besten Tag der Woche……

   
   

 

Zu allem übel bemerkten wir auch noch, dass ein geistig gestörter Angelneider an einem unserer Fahrzeuge 4 Radmuttern löste und wir nur knapp einer größeren Katastrophe entkamen.

Kurz vor diesem abenteuerlichen Urlaub, wenn man es denn so nennen kann, sprachen wir noch über Murphys Gesetz und das es an der Zeit wäre das dieses Gesetz mal zuschlagen würde.

Denn wir fahren nun mittlerweile seit über 10 Jahren zusammen in den Angelurlaub und bisher ist nie etwas Besonderes passiert. Keine Pannen, niemand wurde krank oder verletzt , das Wetter war immer auf unserer Seite, Spaß und Bier hatten wir auch immer reichlich.

.Murphys Gesetz heißt in der bekannten Form:

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“ )

„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ („If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“)

Am Ende lernen wir alle, dass es auch solche Trips geben muss um die vermeintlich besseren Urlaube mehr zu genießen und zu schätzen.

Die Hauptsache ist doch, dass wir wohlbehalten heimkehrten und alle Maschinen wieder laufen damit unserem nächsten Abenteuer nichts im Wege steht.