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Schweden 2007

Am 12 Oktober 2007 war es nun wieder soweit.

Mit einer etwas geänderten Gruppe wollten wir es wieder einmal in Schweden richtig krachen lassen. Gerrit und Ralf mussten aus Zeitmangel diese Tour leider absagen.

Also sprangen kurzerhand Frank K.und Erhard für die Beiden ein. Wie sich später herausstellte, wurden Ralf und Gerrit auch bestens durch die Frischlinge vertreten.

Die Autos waren also wieder gepackt und den Anfang kennen wohl alle:

Ab nach Travemünde.

Nach 4-stündiger Fahrt parkten wir unsere Gespanne auf der Autofähre Nils Holgerson.

12 Stunden, gutes Essen und viele Biere später ging es wieder von Trelleborg in Richtung Bjulebo.

Was nach Ankunft in Bjulebo passierte, habt ihr sicher schon unter „Lesenswertes: Bis der Arzt kommt“ gelesen. Acht Wirbelstürme sorgten dafür, dass die Fahrzeuge in Rekordzeit entladen und die Boote zu Wasser gelassen wurden. So etwas hatte unser Vermieter noch nicht gesehen.

Ab jetzt ging es los.

     
 

 

„ Angeln bis der Arzt kommt“ war das Motto.

Da uns am Anreisetag leider nicht viel Zeit blieb, fuhren wir mit den Booten nicht zu weit in die Schären raus.

Schilfbuchten und Felsenkanten in der Nähe waren unser Ziel aber diesmal wurden wir nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Nach vierstündigem intensivstem Angeln auf den Räuber der Schären wurden nur 10 von ihnen erbeutet.

 

Abends gab es dann aber Spaghetti Bolognese und alle waren wieder glücklich.

Am Sonntag fiel um halb sechs der Startschuss: Aufstehen, waschen, frühstücken, Tagesverpflegung einpacken und ab zu den Booten.

Immerhin konnten wir an diesem Tag schon 39 Hechte landen. Nicht zu vergessen wären die Barsche. Einer maß satte 47 cm.

Dieser Ablauf wiederholte sich in den nächsten Tagen, wobei das fischen bis zur Mitte der Woche immer schwieriger wurde. Zwar konnten wir unser Ergebnis am Montag auf 58 Stück ausweiten aber durch Nachlassen des Windes waren es am Dienstag nur noch 25 Stück.

   

 

Ziemlich sicher, dass dies nicht so bleiben konnte, hieß es am Mittwoch „Hebel on the Table“ , im Visier einen echten Hot Spot vom letzten Jahr. Zwar mussten wir hierfür eine ziemliche Strecke in Kauf nehmen, was aber mit den schnellen Booten kein Thema war. Leider wurden wir an diesem Tag eines besseren belehrt!! Wir hatten so gut wie keinen Wind, keine Wolken und viel Sonne. Die Hechte wollten einfach nicht, trotz der vermeintlich guten Stelle. Wir zählten abends 18 Fische.

Am Donnerstag dann die Erlösung. 5 Grad Außentemperatur und kalten Nordwestwind der Stärke 3-4. Herrlich. Jeder wusste, das wird ein guter Tag, was sich abends mit 99 Hechten bestätigte.

     
 

 

Der Wind blieb und die Räuber waren in bester Beißlaune. Mit sehr viel Spaß und den letzten Bieren an Bord ließen wir den Freitag mit 85 Hechten ausklingen.

 

Glücklich und erschöpft wurden am Abend noch die Boote ausgeslippt, damit es am Samstag direkt nach der Wohnungsübergabe losgehen konnte Richtung Trelleborg.

Nach 7 Tagen verbuchten wir 334 Hechte und etliche schöne Barsche.

Die durchschnittliche Größe der Schärenhechte lag bei 60 – 70 cm. Fische zwischen 80 und 100 cm konnten ebenfalls einige gefangen werden.

Der größte Barsch wog etwas über 3 Pfund und war 47 cm lang.

Wie immer geht so eine Woche viel zu schnell rum.

Aber wir acht Ostfriesen sind uns einig, dass das noch lange nicht unser letzter Besuch in Schweden war.

Viele Grüße vom Team angeln Ostfriesland